Welt Blog der Politik

Auch die Schweiz hat ihren Filz

10:21, 15 May 2008 .. Permanenter Link
Oft zeigen wir Schweizer auf korrupte AUsland und sind dann ganz dankbar, dass bei uns alles so schön und gut Funktioniert und es keine korruption gibt. Diese schöne Sicht täucht, auch wenn Otto Normalbürger von der Korruption nicht selber betroffen ist, die Korruption oder die Vetterli Wirtschaft ist bei uns auch stark verbreitet.

In der Schweiz dürfen sich  Lobbisten frei  im Bundeshaus  bewegen. Die Bürger und Medien wissen nicht was genau hinter den verschlossenen Türen abgeht. Es wird zwar oft nicht direkt Geld bezahlt, doch dafür werden lukerative Jöblis angeboten. Viele sogennante neutrale Politiker haben diverse Verwaltungsratsmandate. Dies ist etwas das in vielen westlichen Ländern undenkbar und verboten ist. Der Grund ist klar. Niemenad kann zwei Herren diensn einerseits der Firma bei wlecher man Verwaltungsrat ist und anderseits dem Bürger der einem gewählt hat.

Das dies ein echtes problem in der Schweiz darstellt sieht man nicht an den Worten sondern an den Taten. Die Bürger wollen kein Gentech und trotzdem gibt es kein klares Verbot für die Schweiz. Die Bürger wollen Parallel Importe und noch immer haben wir diese nicht. Die Bürge möchten transparanz bei der Entlöhnung der Top Manager und noch immer müssen dies noch nicht im Detail ausgewiesen werden.

Die Pensionskassen und vor allem die grossen Lebensversicherer wie Winterthur und Rentenanstalt haben Anfangs Neunziger Jahre bis zur Internet Bubble Milliarden verdient. Als die Blase platzte wurde der Zinsatz vom Bundesrat (Grosser Dank an Ruth Metzler) massiv gesenkt. Jeder nomale Mensch hätte Einblick in die Zahlen der Versicherer gehabt um zu beurteilen ob eine Senkung auf Kosten der Bürger zulässig ist oder ob man mit dieser Massnahme einfach den Versicherern das Geschäft des Lebens beschert.

Die Vericherer freuten sich unglaublich und verteilten Boni um Boni. Aber nein ohne die Versicherer zu hinterfragen wurden alle Sparer um einen Teil der Pension betrogen.Ruth Metzler bekam einen tollen Job bei der Novartis und ist jetzt auch Verwaltungsräting bei diversen Firmen unter anderem der Schweizer Finanzplatz-Holding....  An den Taten erkennt man die Politikern und nnicht an den Worten.

Christoph Darbellay der CVP-Chef möchte bei den teuren Arzneien auf eine Ausnahme für die Parallelimporte machen. Da sagt die Pharma in Basel natürlich Danke und schüttet wieder Boni aus und für Christoph Darbellay gibt wieder ein neues Mandat.

Diese Vetterliwirtschaft beschränkt sich übrigens nicht auf die CVP sondern ist praktisch überall stark verbreitet. Vor allem die FTP, CVP und SVP sind stark betroffen, auch die SP ist im Sumpf auch wenn nicht ganz so stark und nur die kleinen Parteien wie EVP und die Grünen sind praktisch nicht betroffen.

Dies hat einerseits mit der Grösse der Partei zu tun und anderseits mit der Wirtschaftsfreundlichkeit, dass heisst ja nicht, dass sich dies in Zukunft nicht ändern kann.


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